Expertise

Ich bin Experte für Organisationspsychologie, Berater und Professor an der Schnittstelle von KI, gesunder Hochleistung und evidenzbasiertem Management. In den vergangenen Jahren habe ich Bundesbehörden und Industrieunternehmen beraten, Führungskräfte- und Transformationsprogramme konzipiert und evaluiert sowie an Universitäten in Europa und China gelehrt. Dieser internationale Hintergrund hat zusammen mit meiner interkulturellen Kompetenz und Erfahrung meine Sensibilität, Offenheit und Fähigkeit gestärkt, Organisationen aus einer breiten, globalen Perspektive zu betrachten. Diese Kombination aus wissenschaftlicher Fundierung, Praxiserfahrung und internationalem Blickwinkel bildet die Grundlage der drei im Folgenden beschriebenen Arbeitsschwerpunkte.

Human-Centered AI @ Work

Psychologisch fundierte Mensch-KI-Zusammenarbeit gestalten, die Entscheidungen und Arbeit verbessert – nicht nur Technologie.

Die Mensch-KI-Interaktion entwickelt sich rasch zu einer Kernkompetenz moderner Organisationen. Die entscheidende Frage ist nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie Menschen, Teams und Führungskräfte kompetent, verantwortungsvoll und gesundheitsförderlich mit KI arbeiten.

Auf Basis meines Hintergrunds in der Organisationspsychologie und aktueller Forschung zu KI-Nutzung, -Akzeptanz und psychosozialen Auswirkungen unterstütze ich Organisationen dabei, die Schnittstellen zwischen Menschen und KI-Systemen bewusst zu gestalten.

Schwerpunkte:

  • Aufbau von KI-Kompetenz und kritischem Urteilsvermögen bei Wissensarbeitern und Führungskräften
  • KI-gestützte Führung: KI zur Unterstützung, nicht zum Ersatz professioneller Urteilsfähigkeit einsetzen
  • KI nutzen, um Zusammenarbeit, Kommunikation und Wissensarbeit zu verbessern
  • Erkennen und Steuern psychologischer Risiken (Überlastung, Misstrauen, Kontrollverlust, Abwertung von Expertise)
  • Entwicklung von Prinzipien, Governance und Kommunikation für eine verantwortungsvolle KI-Einführung

Vor diesem Hintergrund entwickle ich derzeit einen Digital & AI Risk and Readiness Index (D-AIR²), der Organisationen dabei unterstützen soll, digitale Transformation und KI-Einführung verantwortungsvoll, menschzentriert und evidenzbasiert umzusetzen.

Das Ergebnis: KI, die Entscheidungsqualität und Zusammenarbeit stärkt – während Menschen Orientierung, Vertrauen und Verantwortungsgefühl behalten.


Healthy High-Performance Organizations

Strukturen, Kulturen und Führungssysteme schaffen, in denen Menschen nachhaltig Hochleistung erbringen können.

Hochleistung und gesunde Arbeitsbedingungen sind kein Widerspruch – sie sind das Ergebnis stimmiger Organisationsgestaltung. Wenn Strukturen, Rollen, Prozesse und Führungsstile ignorieren, wie Menschen psychologisch tatsächlich funktionieren, leiden Leistung, Engagement und Verlässlichkeit.

Auf Basis von Erkenntnissen der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie umfangreicher Projekterfahrung mit Bundesbehörden, kritischen Infrastrukturen und Industrieunternehmen unterstütze ich Organisationen dabei, Arbeitsumgebungen zu gestalten, in denen Menschen mit Klarheit, Verantwortung und Resilienz arbeiten können.

Schwerpunkte:

  • Gestaltung von Führungs- und Zusammenarbeitsarchitekturen, die Klarheit, Vertrauen und Verantwortlichkeit fördern
  • Entwicklung gesundheitsförderlicher Führungsprogramme für das obere und mittlere Management
  • Stärkung von Lern-, Fehler- und Sicherheitskulturen in Bereichen hoher Verantwortung
  • Begleitung von Transformationen, Reorganisationen und Systemeinführungen (auch KI) mit psychologischen Schutzmechanismen
  • Integration von Gesundheits-, Risiko- und Leistungsperspektiven in ein stimmiges Betriebsmodell

Das Ergebnis: robuste Organisationen, die hohe professionelle Standards ermöglichen, ohne Menschen auszubrennen.


Evidence-Based Management

Führungskräfte dabei unterstützen, Entscheidungen zu treffen, die auf Evidenz beruhen – nicht auf Trends, Anekdoten oder internen Mythen.

Zu viele Managemententscheidungen werden von Gewohnheiten, Buzzwords oder den lautesten Stimmen im Raum bestimmt. Evidence-Based Management bietet eine disziplinierte Alternative: Die beste verfügbare Forschung, interne Daten, professionelle Expertise und die Perspektiven der Stakeholder werden kombiniert, um transparente, belastbare und überprüfbare Entscheidungen zu treffen.

Mit meinem Hintergrund in Forschung, quantitativen Methoden und der Lehre des evidenzbasierten Managements arbeite ich mit Führungsteams daran, diese Denkweise und Methodik in ihrer täglichen Praxis zu verankern.

Schwerpunkte:

  • Einführung von Evidence-Based-Management-Prinzipien in Führung, HR und Projekt-Governance
  • Entwicklung von Entscheidungsrahmen und -kriterien für Strategien, Programme und Veränderungsinitiativen
  • Nutzung von Organisationsdaten und Forschungsergebnissen zur Fundierung folgenreicher Entscheidungen
  • Konzeption und Evaluation von Führungskräfte- und Organisationsentwicklungsprogrammen mit messbarer Wirkung
  • Aufbau von kritischem Denken und methodischer Kompetenz (Datenkompetenz, fundierter Umgang mit Evidenz) bei Führungskräften

Das Ergebnis: Management, das Entscheidungen als professionelles Handwerk versteht – transparent, lernorientiert und verantwortlich.